

Schon lange glaubte Kinski ähnliche Erfahrungen gelebt zu haben wie der legendäre "Teufelsgeiger" Paganini, der das gesamte Europa des 19.Jahrhunderts in Taumel versetzte und durch dessen Persönlichkeit Klaus Kinski ein letztes Mal, mit der ihm eigenen tiefen Ehrlichkeit und Konsequenz, die ganze Bandbreite auch seines eigenen Lebens offenbart; einem Leben der Extreme.
Den Rahmen des Filmes
bildet ein spektakuläres Konzert, bei dem Paganini als diabolischer
"Vampir mit Violine" das Publikum durch die unwiderstehliche Naturgewalt
seiner Musik in geistige und körperliche Extase versetzt. Paganini
selbst durchlebt entscheidende Episoden seiner Vergangenheit und enthüllt
uns in dämonischer Voraussicht seine Zukunft.
Ohne Reue blickt er auf sein verfluchtes Leben der großen Leidenschaften
zurück: die unermüdliche Aufopferung für die Musik und sein
Publikum, die Sucht nach Frauen, die abgöttische Liebe für seinen
Sohn Achille und das Geld.
Unmöglich ist es
für seine Umwelt, sich dem Zauber dieses genialen Künstlers KINSKI-PAGANINI
zu entziehen, den alle für besessen halten, fremd in seiner Art, seinem
Aussehen und seiner Ausstrahlung, dessen übermenschliches Talent und
körperliche Ausgezehrtheit ihn schon zu Lebzeiten zu einer Legende
werden ließen.